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28 Jul

Tag 1 von Oberstdorf zur Kemptener Hütte

In Tagebuch-2015 by Stefan / 28. Juli 2015 / 0 Comments

Punkt 7 Uhr geht der Wecker. Der Blick aus dem Fenster lässt auf gutes Wanderwetter hoffen, was in dem Falle heist keine pralle Sonnen sondern angenehm warm und leicht bewölkt.

Gut gefrühstückt brechen wir auf in Oberstdorf, vorbei an der Olympiaschanze (Foto ist vom Vortag daher kein Gepäck auf dem Foto)

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und laufen von der Olypmiaschanze aus ins Tretachtal. Es geht vorbei am Christlesee der eine Farbvielfalt hat die ich so noch nicht gesehen bei einem See und die man auf dem Foto nur Erahnen kann.

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Nach dem Christlesee ging es noch strammen schnellen Schrittes weiter nach Spielmannsau. Der Himmel war Wolken verhangen aber das spielte uns gut in die Karten denn bei Sonnenschein wäre der Weg durch das Tertachtal sicher eine heiße Angelegenheit geworden.

Angehalten wurden wir schon am ersten Tag immer wieder durch andere Wanderer die Fotos von den Hunden machen wollten wegen der Ausrüstung. Sicherlich fragt ihr Euch warum nur Tekila einen Rucksack hat, das hat damit zu tun das Djego beim Kofferpacken seinen Rucksack versäumt hat mitzunehmen da er es als Urlaub verstand und nicht als Arbeit 🙂 . Aber Anni sorgte dafür das auch ab dem 3 Tage Djego ordnungsgemäß seine Ausrüstung und Proviant tragen konnte.

Spielmannsau

Spielmannsau

Von Spielmannsau geht es entlang am Sperrbachtobel Rauf nach Knie ein Ort der auch durch eine Kapelle 1665 schon als Wallfahrtsort bekannt wurde.

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Anni und die 2 Racker lasen von oben kommenden Gegenverkehr passieren.

Hier sieht man auch schon auf dem Foto das der Publikumsverkehr zum Knie und der Kapelle recht groß ist und es doch viele Tagesausflügler dort hoch treibt uns aber in unserem Lauftempo doch sehr nachteilig beeinflusst hat.

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Tekila als treiben Spitze

Am Knie angekommen gönnte sich Tekila eine Verschnaufpause. Das war eine positive Eigenschaft die sich Tekila während der gesamten Tour beibehalten hat.

Sobald es nach Pause roch legte er sich hin und chillte und kam sehr schnell runter war aber genau so schnell auch wieder dabei wenn es weiter ging.

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Kappelle am Knie

Nach einer kurze Pause ging es dann zum ersten ernsteren Teil der Tagesetappe über. Der Aufstieg zur Kemptener Hütte. Tekila und Djego fanden das sichtlich spaßig zumal es sehr viele Wasserstellen auf dem Teilstück gab an denen sie sich Auffrischen konnten. Von der Wegstrecke her war es zum Teil grobes und feines Geröll aber nicht so gefährlich das man hätte auf Schuhwerk umsteigen müssen für die Hunde.

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Anni und Djego sind uns dicht auf den Versen 😉

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Je höher und je näher wir der Kemptener Hütte kamen um so Nebeliger wurde es leider so das uns für diesen Tag der Blick auf die Bergspitzen verwährt blieb.

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Nach einer weile im grauen des Nebels gelaufen lässt sich die Silhouette der Kemptener Hütte im Nebel erkennen und unser heutiges Etappenziel.

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Nach 13,5 km erreichen wir die Kemptener Hütte nach 1140hm ist das Tageszeitung erreicht.

Soweit so gut war die Motivation und die Vorfreude noch groß an diesem Tag. Es sah für uns im ersten Moment alles noch gut aus bis wir zu dem Thema Unterkunft kamen.

Ich muss nun den Schutzhütten zu gute halten das Grundsätzlich keine Hunde auf den Schutzhütten als Begleiter einkehren dürfen, das steht auch ganz groß auf deren HP und in den Infoblättern.

Dennoch haben wir eine Buchungsbestätigung für eine Nächtigung bekommen. Wir in dem Falle Anni und meiner einer waren davon ausgegangen das wir ein kleines Bettenlager bekommen und die Hunde auf dem Boden liegen können.

Dem war leider nicht so. Wir wurden des Notlagers verwiesen, was in dem Fall eine na kann man sagen Räumlichkeit betrifft die neben einem Stall liegt und mit einem Not Bettenlager auf dem Boden versehen ist.

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Es gab weder einer Heizung noch ein richtiges Licht bis auf eine 25w Birne an der Decke.

Schade fand ich nur das Anni die Aufgrund einer Buchungsbestätigung und den Hinweis das wir 2 große Hunde mitführen nur einen Bettenlagerschlafsack bei sich führte, weil nichts in der Buchungsbestätigung stand das wir ins Notlager müssten, was nichts anderes heißt das sie in ihrem Bettenlagerschlafsack der Pflicht ist auf den Hütten pennen mußte, der in dem Fall aber auch nur aus einem dünnen Baumwollsack besteht. Wie angenehm das für Anni in der Nacht war bei 9 Grad Raumtemperatur kann sich jeder vorstellen. Man hatte uns angeboten die Hunde im Stall zu lassen und wir hätten ins warme Bettenlager gekonnt, aber nie nie mal lasse ich unsere Hunde alleine in einem Stall nächtigen never.

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Auch die Hunde wurden in der Nacht unruhig da irgendetwas auf dem Dachboden grabbelte und dementsprechend etwas für Unbehagen führte beim schlafen oder besser gesagt beim Versuch etwas die Augen zu zumachen. Geschlafen haben wir in der Nacht nicht wirklich, wir haben uns mit Decken zugepackt und Philosophiert wie wohl die anderen Berghütten sein mögen für uns. Als es dann in der Nacht um 4 Uhr noch mit einem Starkregen anfing haben wir uns schon 10Tage im Regen laufen sehen. Der Regen wurde aber ab 5:30 immer weniger.

Somit hatten wir wieder 1031 Höhenmeter bergauf geschafft. Die gesamte Distanz waren 13,3km

Somit schließe ich für den heutigen Tag unser Tagebuch und freue mich auf den 2 Tag und die 2 Etappe.

 

 

 

27 Jul

Oberstdorf wir kommen

In Tagebuch-2015 by Stefan / 27. Juli 2015 / 0 Comments

4:00 Uhr war heute die magische Zahl des Tages, Um 4:00 sind Tekila und Stefan aufgebrochen über die A3 bis Dettelbach wo Annie und Djego nach einer Runde über die Felder zugestiegen sind.
Gegen 11:45 konnten wir das Auto in einem abgesicherten Bereich in Müchen abstellen um dann mit der U2 bis zum Bahnhof zu fahren.
Um 13:09 ging es dann mit der Bahn nach Oberstdorf.
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Tekila routinierter Bahnfahrer war das völlig tiefenentspannt wobei wenn wir für jedes Foto was von Tekila im Münchener Hbf gemacht wurde einen Euro bekommen hätten, wäre das Abendessen Safe gewesen,
Djego viel die ganze Sache etwas schwerer da er die öffentlichen so aus dem Altag nicht kennt.
Um 16 Uhr sind wir in Oberstdorf gelandet haben das Quatier bezogen und die morgige Route nochmal durchgeplant.
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Zum Wetter kann man sagen warm trocken blauer Himmel so darf es bleiben.

26 Jul

Es ist soweit

In Tagebuch-2015 by Stefan / 26. Juli 2015 / 0 Comments

Es ist soweit.

6 Monate Vorbereitung, über 1233 gelaufene km, davon alleine über 700km mit Gepäck und Ausrüstung und es waren Insgesamt 28535m Höhenmeter bergauf die wir gelaufen sind und 28682 Höhenmeter Berg ab, und nun kommt der Tag denn ich mir die letzten Wochen immer mehr herbei gesehnt habe.

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Nach kleinen Zwischenfällen in den letzten Wochen wie Wasser im Knie oder einen angebrochenen Zeh ist nun wieder alles Fit und es kann und darf losgehen.

Wir haben alles gepackt und man Staune, wir haben auch alles rein bekommen was wir benötigen. Fast eine Woche immer wieder die Rucksäcke neu gepackt umgepackt und um geplant, bis wir nun endlich alles so haben wie es am Praktischsten scheint und hoffentlich auch ist.

Beim Umpacken hat man dann auch gemerkt das wir eine Ausrüstung haben die von der Qualität her schwer zu Topen sind.

Die Ruffwaer Ausrüstung von Tekila die nun mittlerweile über 700km mitgemacht hat, erwies sich als die beste Entscheidung.Robust Wasserdicht auch wenn er mal durch den Bach gerast ist bis super Verstaumöglichkeiten und Verstellmöglichkeiten ist das mit das Beste was man auf dem Markt finden kann und jeden Zent Wert.

Mit dabei ist eine TOP Hundeapotheke und auch für mich und Anni ist mit Medis und Verbandsmaterial bestens gesorgt.

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Auch meinen Rucksack habe ich geschafft auf ein Gewicht von 12kg zu reduzieren, nach dem Motto weniger ist manchmal mehr habe ich nun 5 Liter Wasser an Bord und meine persönliche Ausrüstung etwas reduziert. Sicher gibt es genug Schmelzwasserbäche in den Alpen so dass man sagen könnte  Wasser ist ausreichen vorhanden, aber dem ist nicht so. Schmelzwasser was zu Hauf zu finden ist eignet sich nicht wirklich für den Flüssigkeitsaustausch im Körper. Das es zwar den Durst löscht ist unbestritten, aber bei weitem nicht die Inhaltsstoffe hat, die der Körper für solch eine Tour braucht in Form von Magnesium usw.

Somit haben wir jetzt alles am Start, der Wagen ist gepackt und morgen geht es mit dem Wagen bis nach München. Unterwegs höhe Würzburg wird dann Anni und Djego zusteigen und dann auf direktem Weg München angefahren.

Der Wagen wird dann in München stehen  bleiben aus einem einfachen Grund. Würden wir mit dem Wagen bis Oberstdorf fahren hätten wir das Problem für die Rückreise das wir über 10 Std mit den öffentlichen unterwegs wären bis wir am Auto wären. Bis nach München von Bozen aus sind es aber mal eben nur 5 Std und daher habe ich mich entschlossen als Ausgangspunkt München zu wählen. Somit werden wir Montagmittag in München das Auto in einem überwachten Bereich für 12 Tage abstellen und uns mit der DB auf den Weg nach Oberstdorf machen.

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Dort wird dann Abend‘s nochmal die ganze Tour mit Anni durch gesprochen und durchgegangen da ab diesen Zeitpunkt Annis Arbeit beginnt bevor wir Dienstag in der Früh dann starten werden.

Wie schon von mir erwähnt wird es die ersten 3 Tage hier auf der HP etwas ruhig sein im Tagebuch das wir zu 99% weder W-LAN noch Handyempfang haben werden. Sollte sich die Möglichkeit ergeben werden wir gerne täglich über unseren Stand der Tour berichten mit Fotos von Unterwegs und mit einem kleinen Bericht des erlebten.

Mit am Start ist eine GOPRO 3 Hero mit der wir die Tour Dokumentieren sowie eine Digi-Cam und ein Teasi Navigationsgerät welches alle Daten aufzeichnen wird.

Somit sind das die letzten Infos vom heimischen Schreibtisch für heute und morgen schon mal die ersten Fotos von unterwegs und ein kleiner Reisebericht wir Tekila und Djego sich nach 1,5Jahren wiedersehen freuen.

22 Jul

6 Tage noch und die Vorfreude wird immer Größer

In Tagebuch-2015 by Stefan / 22. Juli 2015 / 0 Comments

Noch 6 Tage

Nun rückt der Zeitpunkt mit großen Schritten näher bis der Startschuss fällt und ehrlich, es kann losgehen Mental und Körperleich sind wir gut aufgestellt und die Vorfreude steigt immer mehr das einzige Risiko was wir noch haben ist das Wetter, aber ich hoffe einfach das wir Glück haben mit dem Wetter.

Was gibt es nun noch in den letzten Tagen zu erledigen.

Diese Woche haben wir die Ruhephase eingeleitet, heißt kleine Runden gehen um eher dem Körper die Zeit zu geben etwas zu Ruhe zu kommen, um dann für den Start fit zu sein.

Auch beim Gepäck sind wir noch fleißig an Umstellen. Im Moment habe ich noch das Problem das mein Rucksack einfach nicht unter 14kg zu bekommen ist was aber für die Tour noch so ca. 4kg zu viel sind.

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Es wird wohl noch reduziert werden müssen, heißt noch weniger Wäsche und dafür etwas Waschmittel für die Handwäsche. Der härteste Teil sind die ersten 3 Tage da wir auf den ersten 3 Etappen keine Versorgungsstation einrichten konnten, so muss Futter für 3 Tage mitgeschleppt werden + ca. 5-6 Liter Wasser für Hund und Mensch.

Futter fällt zum Glück nicht so schwer aus da sie ein Spezialfutter bekommt, was extrem hochwertig ist und somit nur ein Tagesbedarf von 450g nötig sind.  Wasser brauchen wir beide in großen Mengen und 6kg Wasser ist nicht gerade wenig im Rucksack.

Also wird noch fleißig aussortiert bis wir ca. bei 10kg ankommen.

Tekilas Ruffwaer Rucksack ist fertig gepackt, er trägt seine komplette Ausrüstung selbst, heißt Schuhe, Socken, Fressnapf von Ruffwaer und zusätzlich noch eine Medi Tasche für die Hunde und einen Verbandskasten für Anni und mich. Somit kommt Tekila auf ein Packgewicht von 4,7kg für die Tour.

Auch unsere Versorgungsstationen sind soweit eingerichtet. Die Pakete sind bei den entsprechenden Punkten/Stationen angekommen und somit sind wir Unterwegs lückenlos Versorgt.

Nun noch was zu meiner Berichterstattung während der Tour.

Ausgerüstet mit einer GoPro3 Camara, einem Fotoapparat dem Teasi Navi und einem Tablett-PC werde ich über die gesamte Tour ein Tagebuch führen und über die zurückgelegte Strecken die wir jeden  Tag laufen berichten, insoweit dieses durch ein gutes W –Lan oder Internet möglich ist.

 

Die ersten 3 Tag wird das nach momentanem Stand aber nicht möglich sein was zu folge hat, das ich erst ab dem 3 Tag berichten kann wie es läuft. Dann aber gerne mit Rückblick auf die ersten 3 Tage. Nach der Tour wird es aber dann auf der HP einen ausführlichen Bericht geben und wir werden auch einen Reisebericht in einer namhaften Hundezeitschrift bringen mit vielen tollen Fotos und Berichten.

Auch die Presse nimmt an unserem Abenteuer Alpenüberquerung teil. Die Tier Zeitschrift PARTNER HUND hat einen kleinen Artikel über uns in Ihrer Ausgabe und nach der Tour wird ein großer Reisebericht folgen.

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Somit werde ich mich jetzt nochmal dem Rucksack widmen und mich am Sonntag kurz nochmal melden und euch über meinen Reisebericht bis nach Oberstdorf berichten der auch ein paar Zeilen Wert sein wird.

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04 Jul

Monatsbericht Juni

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 4. Juli 2015 / 0 Comments

Der Countdown läuft immer schneller. Wir haben Juli der Zielmonat ist erreicht und es sind noch 24 Tage, dann kann es losgehen und ich bin doch was kribbelig jetzt.

Was ist Rückwirkend zu den Vorbereitungen zu sagen?

Das angestrebte Ziel ist erreicht, ich so wie auch Tekila Ani und Djego haben das Leistungsziel was wir uns gesetzt haben erreicht und wir habe ein gutes Gefühl das es keine Qual sondern eine schöne entspannte Tour wird. Wir haben im Jahr 2015 im Zuge der Vorbereitungen 1167 km zurück gelegt zu Fuß und wer schon mal mit Hunden gelaufen ist weis das diese die doppelte Strecke haben.

 

Der einzige der ein kleines Problem zu verzeichnen hatte während den letzten 3 Wochen bin ich gewesen, da ich Anfang Juni auf einmal beim bergabgehen Schmerzen im rechten Knie spürte. Da dieses bis Ende Juni nicht besser wurde bin ich zum Arzt und es wurde festgestellt dass ich im rechten Knie Wasser habe.

Es wurde Schonung vom Arzt verordnet was zum richtigen Zeitpunkt kam, da wir die letzen 4 Wochen in einen Schonmodus übergehen sollten heißt. Die Woche über bis auf einen Tag nur noch die Hälfte der Strecken zu laufen um dem Körper eine Regenartionsphase zu geben. Somit wird es die letzen 4 Wochen nicht mehr so viel zu berichten geben was das Training an sich angeht. Meinem Knie geht es wieder besser und zur Sicherheit werden Schmerztabletten mitgenommen.

Aber es gibt ja noch genug andere Neuigkeiten.

Die Bahntickets sind Gebucht und wir werden von Meran aus nach Bozen fahren, dort umsteigen in den Zug nach München. Es wurden uns Plätze vorgeschlagen und reserviert wo wohl der Platz etwas mehr ist, das somit auch die Hunde gut liegen können ob dem so sein wird werden wir berichten.

Auch bei der Ausrüstung haben wir noch mal zugelegt. Ich habe noch 4xTrekkingsocken geordert und auch entsprechende Oberbekleidung mit dem Material Merinowolle gekauft da dieses ein Top Material ist und super Zirkuliert.

Des weiteren habe ich die Versorgungspakete fertig gemacht die nächste Woche auf die Reise gehen werden und wir somit jeden 2 Tag eine Versorgungsstation an der entsprechenden Pension vorfinden die wir beziehen werden für die Nacht. Hier mal eine kleine Zusammenfassung was da alles bei ist.

  • Futter für beide Hunde, verschweißt in die entsprechenden Rationensgrößen.
  • Hygieneartikel für Ani und mich damit man nicht diese großen Verpackungen nutzen muss.
  • Ergänzungsnahrung in Form von Traubenzucker und Powerbuster für Tekila. Auf dem Foto fehlt das Futter für Djego noch war noch im Zulauf.
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Versorgungspaket Inhalt

Auch Tekilas Rucksack wurde jetzt genau austaxiert mit dem Gewicht und hier schon mal ein Foto was Tekila alles in seinem Rucksack dabei hat.

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Auch an Medikamente und Verbandsmaterial sollte gedacht werden und auch Hygiene Artikel müssen für die Tour mit. Hier mal ein Foto von einem Teil dieser Artikel die mitgehen.

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Ich werde in 2 Wochen nochmal einen Bericht bringen und 2 Tage vor Abfahrt.

Während der Tour werde ich versuchen jeden Abend mein Tagebuch zu füllen mit Informationen wo und wir und wie wir gelaufen sind und mit Fotos dabei, damit ihr immer dabei seid. Dieses ist aber nur möglich wenn wir Internet haben was sicher das ein oder andere Mal schwierig wird.

09 Jun

Trainingsbericht Mai 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 9. Juni 2015 / 0 Comments

Wahnsinn die Zeit rast dahin,

jetzt haben wir schon Juni und jetzt dauert es nicht mehr lange bis das es losgehen kann. So langsam kommt in den ganzen Tagesablauf Routine rein und es gibt nicht mehr viel was wir noch steigern oder ändern könnten an unserem stetigen Konzept. Auch im Mai sind wir wieder fleißig Unterwegs gewesen um es in Zahlen Auszudrücken 230km wobei wir da gute 60km nicht mit aufgezeichnet haben weil ich es 3x verpasst habe mit aufzuzeichnen.

Nun was gibt es neues zu Berichten. Wir haben es jetzt mit allen Pensionen abgeklärt, das wir unsere Tagesrationen über den Postweg 1 Woche vorher schon an die Pensionen schicken können und so jeden Abend immer nur für den nächsten Tag das Proviant aufnehmen müssen was das Tragen erleichtert und wir so wohl die 10kg im Rucksack nicht überschreiten werden. Des weiteren bin ich dem Deutschen Alpenverein beigetreten, da dieses doch diverse Vorzüge mit sich bringt und gerade in einem Notfall von dem wir nicht ausgehen wollen, sicher große Vorzüge mit sich bringt.

Zu Tekilas Kalt gepresstem Futter kann ich nur sagen Top. Er verträgt das Super und hat sich auch nach ein paar Tagen damit abgefunden das es nicht mehr gibt, denn es ist von der Menge her schon irre dass er 1kg Frischfleisch bekommt, aber die gleichen Vitamine und Inhaltsstoffe in nur 450g Kaltgepresstem Futter stecken. Was aber aufgefallen ist, das er mit dem Kaltgepressten einen wesentlich höheren Wasserbedarf hat und auch der Stuhlgang viel Stärker angeregt ist. Aber ansonsten ist das Futter Top von Fr. Dr. Jutta Ziegler und die Qualität stimmt.

Auch das Navi Teasi One2 wurde diesen Monat genauer unter die Lupe genommen und es kann ein erstes Statement zur Nutzung und Handhabung abgegeben werden. Also zur Handhabung und Nutzung des Gerätes ist zu sagen, daß es recht einfach und selbsterklärend zu bedienen ist und eigentlich alles Funktionen bietet die der Normalwanderer benötigt. Das einzige negative was aufgefallen ist, sind die Routen die man runter laden kann aus dem WWW immer nur so gut sind wie der Ersteller der Route sie ein gepflegt hat. Ich nutze nun das Navi in der Regel jeden 2 Tag und das auf verschiedener Weise, zum einen Lade ich mir Routen runter aus dem Netz die ich dann mit dem Navi ablaufe und zum anderen zeichne ich Routen auf die ich hier Zuhause laufe um diese später hier auf dieser Seite Euch mal zur Verfügung zu stellen. Das Resümee ist ganz einfach zusammen zu fassen. Wie bei einem Autonavi gilt es auch bei den Outdoornavi sich nicht zu 100% drauf zu verlassen, da auch das Kartenmaterial zum Teil aus dem Netz nicht aktuell ist und dann Waldwege schon an zu wuchern sind, wo das Navi sagt das es ein gut zu laufender Weg ist was im Herbst oder Frühjahr vielleicht auch zutrifft wenn das Grün noch nicht so an sprießen ist. Von der Akkuleistung bin ich begeistert da eine 6-7Std Wanderung ohne weiteres möglich ist mit einer Akkufüllung.

Ein Beispiel der Daten die das Navi liefert seht ihr weiter unten einmal als Beispiel einer Streckenaufzeichnung.

Was hat sich bei unserem Training geändert? Nun seit diesem Monat laufen wir eher lange Strecken auf Zeit mit Gepäck und mittlerweile bin ich mit 12kg Rucksack und Tekila mit 4,5kg Unterwegs auf Strecken zwischen 13-22km. Auch mein persönliches Ziel bis zum Juni einmal die Strecke von Köln nach Windeck zu laufen habe ich diesen Monat geschafft umzusetzen und bin mit der Leistung zufrieden die sich in Zahlen wiedersiegelt mit einer reinen Laufzeit von 5:46h für eine Km Leistung von 38.9km und max Höhenmeter von 273m. Hier mal die Daten dazu vom Teasi One2 als Bild.

 

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Soweit bin ich mit den gesamten Vorbereitungen zufrieden und es müssen jetzt nur noch die Bahntickets gebucht werden, welche ich in der 1 Juni Woche buchen werde. Der Trainingszustand ist Top und muss jetzt bis Juli nur so beibehalten werden.

Erfreulich ist auch das die Medien an unserem Projekt Interesse zeigen so werden wir kurz in der Juliausgabe in der Zeitschrift Partner- Hund vorgestellt und im Oktober oder November gibt es einen Reisebericht in der selbigen Zeitschrift.

Was gibt es nun noch zu tun?

–        Bahnticket buchen

–        Tekilas Impfstatus auf Stand bringen

–        Hundeapotheke auf Stand bringen

–        Letzte Gesundheitscheck für Tekila und mich bei den Ärzten

30 Apr

Trainingsbericht April 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Admin / 30. April 2015 / 0 Comments

Auch der Monat April ist nun rum und der Anfang des Monates stand unter keinem guten Stern für uns.

Tekila hatte in der ersten April Woche eine Wurmkur bekommen was soweit eigentlich nichts Besonderes ist. Besonders wird es deswegen, weil Tekila gerne schon mal Gras frisst.

Was ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ist dass er Gras gefressen hatte, welches durch den Bauer gedüngt wurde kurze Zeit vorher.

 Somit war die Konstellation und die Menge der Zusammenhänge fatal da die Wurmkur ansich ja schon immer ein Hammer ist und das in Kombination mit dem gedüngten Gras führte dazu, dass eine Vergiftung festgestellt wurde die sich andeutete durch Appetitlosigkeit und einem apathischen Verhalten wobei Tekila mir sehr stark gezeigt hat, das was nicht stimmt mit ständiger Aufmerksamkeitsaufforderung.

So ging es im Eiltempo in die Tierklink und zum Glück hatte ich es rechtzeitig erkannt bei ihm. Er bekam ein paar Spritzen und Medi‘s und durfte nach 2 Std. Beobachtung mit nach Hause. Wir haben richtig Glück gehabt, da es frühzeitig erkannt wurde. Bei einem weiteren Besuch 3 Tage später gab es durch den Tierarzt Entwarnung. So wurden die ersten 10 Tage im April zu Schonung  genutzt, da er sich langsam wieder aufrappeln sollte. Unser Training für die ersten 10 Tage ging in die Zwangspause was uns aber für die letzten 21 Tage des Monates umso mehr Motivierte wie ihr anhand der Leistung auf dem Foto sehen könnt und wir sind wieder Fit, Top fit :-).

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Das Rucksacklaufen klappt super, genauso wie das mit den Schuhen und ich kann immer wieder nur sagen das die Artikel der Fa. Ruffwaer Hammer sind, Tekila springt mit dem Rucksack durchs Gestrüpp und der Rucksack macht das alles mit. Auch die 2 Wassersäcke die zum Rucksack gehören sind jetzt immer mit im Einsatz, da es schon warme Tage gibt und Wasser unterwegs benötigt wird. Besonders gut gefällt mir auch die Flex Leine der Fa. Ruffwaer, die um die Taille befestigt wird und ich so beide Hände frei habe was Top ist.

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Im Zuge unsere Lauftrainings kennen wir nun jeden Quadratmeter in unserer Heimat was mich auf die Idee gebracht hat ein Outdoor Navigationsgerät zu beschaffen. So kann ich auch mit der von mir gegründeten WhatsApp Hunde-Wandergruppe auch mal auswärts schöne Wandertouren von 10-15km planen und laufen.

Nach etwaigem Prüfen von dem Für und Wider der unterschiedlichen Outdoor GPS  Navis die auf dem Markt sind und in einer Preiskategorie von 140-700 Euro liegen, habe ich mich für ein Gerät entschieden welches von der Bedienung her leicht verständlich ist, die nötigen Daten wie Höhenmeter, KM, Km/h, Kalorien und Streckenaufzeichnung kann und auch gute Testberichte in der Preisklasse im WWW schreibt.

Die Entscheidung viel auf das Teasi One2 mit dem wir bis zur Alpen-Tour unsere Laufrouten auch in fremden Gebiet nutzen werden und das Teasi One2 auch unser Begleiter über die Berge sein wird und wir dann auch dank diesem GPS Navi die Daten online hier darstellen werden. Wir werden auch die Wanderrunden die ich hier laufe anhand von GPX Daten hier auf meiner Seite einpflegen, somit könnt ihr diese Routen hier auch mal laufen wenn ihr ein Navi habt was GPX fähig ist. Dazu aber mehr im Mai Bericht.

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Nun habe ich ganz viele Anfragen bekommen wie ich das mit dem Futter von Tekila bei der Alpenüberquerung mache.

Wie ja schon beschrieben wird Tekila von mir gebarft das heißt  im Umkehrschluss, am Tag 1Kg Frischfleisch mit seinen ganzen Zutaten verfüttern.

Bei der bevorstehenden Alpenüberquerung stellt dieses jedoch ein nicht zu kleines Problem da aus folgendem Grund.

  • Wir müssten alleine für 1 Hund 11kg Fleisch mitschleppen was nicht machbar ist, da wir weiter 10kg an Ausrüstung dabei haben.
  • Ganz zu schweigen das wir es nicht kühl halten könnten.
  • Die Idee die TK an die entsprechende Pension vorzuschicken mit der bitte dieses dann in der TK für uns aufzubewahren bis wir vor Ort sind erwies sich als nicht umsetzbar.

Mit einer gewissen Ratlosigkeit wurde über das Problem nachgedacht. Ich bin ein absoluter Gegner von Fertigfutter auf Getreidebasis und für mich war es sehr wichtig das Tekila an der Qualität des Futters nichts einbüßen muss.

So wurde sich kurzerhand mit der Tierheilpraktikerin Jacqueline Karnitz ( http://tierheilpraktiker-karnitz.de/index.html ) zusammen gesetzt, die mich nun auch seid 3 Monaten bei diesem Projekt im Bezug auf Tekilas Gesundheitszustand und Ernährung betreut und eine Koryphäe ist was Hundeernährung betrifft und dort auch auf ein breites Fachwissen zurück greifen kann. Ziel war es die Qualität des Futters zu halten oder sogar noch zu steigern und dabei den logistischen Spagat zu schaffen das auch auf der Tour umzusetzen. Nach ein paar Telefonaten und Gesprächen im Bezug was wir möchten und brauchen hatte Fr. Karnitz die Lösung.

Da Barfen mit Rohfleisch nicht möglich ist während der Tour, führte Fr.Karnitz Gespräche mit Fr. Dr. Jutta Ziegler die in der Naturheilfütterung einen sehr guten Namen hat.

Das Ergebnis welches mir durch Fr. Karnitz vorgelegt wurde hat mich restlos überzeugt und trifft zu vollsten Zufriedenheit meine Erwartungen.

Tekila wird auf Kaltgepresstes Hundefutter umgestellt. Für alle die nicht wissen was Kaltgepresstes Futter ist.

  • Trockenbarf für Hunde ist die praktische Alternative auf Reisen, im Urlaub oder wenn es einmal schnell gehen soll.
  • Leichtes Gewicht & volle Nährstoffe sowie komplett ohne Chemie. Mit Jutta Dr. Ziegler’s Trocken BARF Menüs werden dem Hund alle nötigen Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Fette in praktischer Form zur Verfügung gestellt. Trockenbarf für Hunde ist natürlich nicht roh, denn es wird schonend getrocknet, und es ist auch nicht für die Dauerfütterung gedacht. Nun hat man aber nicht immer Zeit, die BARF Mahlzeit für seinen Hund herzustellen. Oder man hat es einfach versäumt, rechtzeitig frisches Fleisch einzukaufen oder aufzutauen. Auch wer mit seinem Hund in den Urlaub fahren will, steht bei der Rohfütterung seines Vierbeiners oft vor Problemen. In solchen Situationen ist Trocken BARF eine sinnvolle und praktische Alternative für alle, welche auf extrudiertes oder kaltgepresstes Trockenfutter oder Dosenfutter verzichten und ihren Hund trotzdem vollwertig in hoher, naturnaher Qualität füttern möchten. Mit Trocken BARF erhält der Hund seine schonend getrocknete Futterration in einer naturnahen Form und kann einfach, schnell und hochwertig gefüttert werden.
    • Vollwertige, hochwertige Nahrung aus natürlich reinen Zutaten hergestellt
    • Schonend getrocknetes Futter, komplett ohne Chemie
    • Ganz unkompliziert und schnell – ob zu Hause oder im Urlaub
    • Trocken BARF ist leicht zu transportieren und gut zu lagern
    • Ideal z.B. beim Wandern, im Urlaub, auf Reisen
    • Fertiges Trocken-BARF für schnelles & hochwertiges Füttern
    • Single Protein (nur eine Fleischquelle)
    • Hochwertiges Hunde-Komplettmenü – einfach, naturnah, und schmackhaft füttern

Da Fr. Dr. Jutta Ziegler mit ihren Produkten für eine sehr hohe Qualität bürgt viel die Entscheidung leicht uns für diese Produktpalette zu entscheiden. Es wurden Ente&Kartoffel / Huhn mit Kartoffel & Pastinaken / Rind & Hirse geordert.

Stand der Dinge ist jetzt, das wir 2 Wochen auf dieses Futter umstellen um zu sehen wie Tekila mit diesem Futter klar kommt. Die ersten Tage sind um und ich kann nur sagen super. Er liebt dieses Futter und bisher ist er Top Drauf , Fell, Appetit und Stuhlgang sind super und er verträgt es Top so dass dieses wohl unsere Wahl sein wird. Aber abschließend werde ich darüber auch im Mai nochmal Bezug nehmen. Für die Tour ist die Lösung des Futtertransportes gefunden. Wir werden das Futter für jede Tagesportion entsprechend an die Pensionen schicken über DHL und so jeden Abend das Futter in der entsprechenden Pension in Empfang nehmen können, da diese weder gekühlt noch anderweitig wichtig gelagert werde muss ist es für die Pensionen kein Problem. Nur mal zu Verdeutlichung was das an Gewicht ausmacht. Im Moment bekommt Tekila 1kg Rohfleisch und mit dem Trockenbarf Kaltgepresst liegen wir pro Portion bei ca 430g am Tag. Also eine enorme Gewichtsersparnis und wie sagt man beim Hundefutter.

Die Qualität und der Nährwert des Futters liegt nicht in der Menge, sondern in der Qualität und der Zusammensetzung. 

Somit schließen wir auch diesen Monat ab und Ich freue mich auf den Mai in dem wir die Bahntickets buchen werden die ersten Erfahrungsberichte mit dem Navi bringen werden und dann auch ein paar Touren zu finden sind auf der HP und wie Tekila mit dem Futter klar kommt und was draus wird.

07 Apr

Trainingsbericht März 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Admin / 7. April 2015 / 0 Comments

So, nun ist auch der März um und der Zeitpunkt kommt langsam aber stetig immer näher.

Fangen wir erst mal mit der Berichterstattung zu unserem Training an.

Wie ihr seht haben wir die Strecke an km nochmal erhöht. Der Grund dafür ist ganz einfach.

  • Es bleibt jetzt abends immer länger hell, so dass man auch nach der Arbeit nochmal eine Runde 8-10km laufen kann.
  • Das Wetter wird besser. Sind wir im Januar noch im Schnee losgelaufen ist es diesen Monat dann in der Regel der Regen und eisige Temperaturen gewesen.

Im März haben wir aber angefangen von den richtigen Laufrunden Abstand zu nehmen, da wir von der Kondition her mit einem Schnitt von 1okm die Stunde gut da stehen denke ich.

Das heißt wir wandern längere Strecken mit Rucksack und Gewicht damit die Ausdauer noch etwas ausgedehnt wird.

Im Rucksack schleppe ich im Moment 4kg mit, was aber noch ausgebaut wird bis auf 10kg, denn das ist das Gewicht welches ich an Ausrüstung über die Berge tragen muss. Wie gut wir waren seht ihr ja anhand der der Statistik.CIMG4389

 

Da wir unsere Übungsläufe immer alleine laufen, habe ich noch eine App.Wandergruppe gegründet in der all meine Bekannten gelistet sind mit Hunden. So haben wir es eingerichtet, das wir an den Wochenenden zusätzlich noch mit der Gruppe was laufen können, damit Tekila auch mal was Spaß beim Laufen mit seinen Artgenossen hat.

Auch für Tekila hat sich diesen Monat wieder was getan.

In der 1 März Woche sind Tekilas Ausrüstungsgegenstände eingetroffen, die da wären:

– ein Ruffwaer Palisades Pack Wanderrucksack

– Ruffwaer Grip Trex Boots Laufschuhe

– Ruffwaer Bark’nBoot Liners Socken

– Ruffwaer Roemer Flexleine und zum guten Schluss ein mobiler Fressnapf der Ruffwaer Bivy Bowl.

Schon beim Auspacken des Kartons war Teklila mit am Start und musste alles genau unter die Lupe nehmen.

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Ich persönlich war schon beim Auspacken sehr happy dass ich auf einen namhaften Hersteller, welcher mit der beste Ausrüster in solchen Dingen ist, zurückgegriffen habe.

Schon beim Auspacken hat man ein gutes Gefühl beim Material und bei der Verarbeitung feststellen können und wir brannten förmlich drauf die Sachen auszuprobieren.

Wie bin ich vorgegangen?

Wie bei einem Menschen muss sich auch der Hund an die neuen Dinge gewöhnen das heißt, die Schuhe müssen langsam eingelaufen werden genauso wie er langsam an den Rucksack gewöhnt werden muss.

So wurden Tekila erst einmal die Schuhe im Haus angezogen beim rumlaufen und nach ein paar Tagen wurde diese in den Garten und auf kurzen Spaziergängen angezogen.

Mit den Schuhen läuft er nun 3 Wochen später 5-6km ohne Probleme und zum Glück liegt seine Wolfskralle so dass sie beim Laufen mit den Schuhen nicht stört, darauf sollte geachtet werden.

Die Schuhe passen super, er rollt sie schön über die Sohle ab und sie passen sehr gut und es war die richtige Entscheidung vorne und hinten die Pfoten zu messen, denn Hunde können unterschiedliche Größen habe, wichtig immer dran denken.

Da er ein Tragegestell noch aus seiner Rauf und Rankzeit kannte, war das mit dem Rucksack weniger das Problem des Eingewöhnens. Hier wurde vom ersten Tag an das Tragegestell und Rucksack angebracht. Erst einmal alles leer und nach 3 Tagen wurde der Rucksack mit 2 Kissen befüllt um ein Volumen hin zu bekommen damit er sich erst einmal an die Breite gewöhnt, was aber wie mit allem anderen auch super geklappt hat. Seid nun mehr 10 Tagen sind wir beide nun 2x die Woche mit Rucksack und Gewicht unterwegs.

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Bei Hunden sagt man das sie ca. 20% ihres Körpergewichtes tragen können das wären bei Tekila ca. 9kg. Das Empfand ich aber etwas viel und so habe ich ein Packgewicht von 4,5 kg festgelegt was er auch super trägt.

Seit dem er mit Rucksack unterwegs ist wird er auch Regelmäßig von einer Hundephysiotherapeutin (http://tierheilpraktiker-karnitz.de) überwacht um eventuelle Problem frühzeitig erkennen zu können, aber bis jetzt verläuft alles unauffällig.

Was haben wir noch gemacht:

Es wurde die Marschrute mit dem Auto festgelegt. Sollte es doch Ursprünglich mit dem Wagen bis nach Oberstdorf gehen wurde dieses aus folgendem Grunde schnell verworfen.

Die Rückfahrt die wir von Meran aus antreten werden, wird bedingt das wir mit den Hunden nicht in den Pendelbus der zwischen Meran und Oberstdorf verkehrt fahren dürfen, müssen wir mit der Bahn nach Bozen fahren und von dort weiter nach München. Dort müssten wir nochmal Umsteigen um dann mit dem Zug bis Oberstdorf zu fahren und das nur um ans Auto zu kommen.

Die ganze Tour würde 11:50Std dauern und das ist mir zu lange und für die Hunde sicher auch kein Spaß. Also was tun?

Eigentlich ganz einfach.

Die Anfahrt erfolgt nur bis München mit dem Wagen. Dort wird er Abgestellt und es geht mit der Bahn in 2:30Std nach Oberstdorf ohne Umzusteigen. Dort beziehen wir Quartier in einer Pension und am nächsten Morgen kann es losgehen.

Zurück geht es dann wie folgt.

Abfahrt mit dem Regio in Meran nach Bozen. Dort umsteigen in den EC bis München. Gesamtfahrzeit 5:10Std Beide Fahrzeiten sind für die Hunde Vertretbar und in Bozen haben wir noch eine ½ Std Aufenthalt zum Gassi gehen also die bessere Wahl für den Rückzug.

Soweit erst einmal wieder das neuste für den Monat März, aber auch im April gibt es viel neues zu Berichten zum Thema Ernährung und Ausbau der Kondition von Hund und Herrchen. Ihr dürft also gespannt sein, wie unsere Vorbereitungen weiter laufen und wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden.

28 Feb

Trainingsbericht Februar 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 28. Februar 2015 / 0 Comments

Wieder ist ein Monat um und auch in den letzten 4 Wochen waren wir wieder fleißig trotz des zum Teil echt schlechtem Wetters, wobei es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur falsche Kleidung. Nun was ist passiert in den letzten 4 Wochen?
Wir haben unser Training weiter vertieft, wobei ich persönlich feststellen muss das man die Zeit intensiv einplanen muss als berufstätiger noch Zeit zu finden ausgiebig zu laufen.
Wie sind wir vorgegangen:
Wir laufen  fast jeden Tag ob Regen oder Schnee. Wir haben die Geschwindigkeit angehoben und laufen nun jeden 2. Tag eine Strecke im Schnitt zwischen 3 und 6km mit einer Druchschnittsgeschwindigkeit von 5-5,5km/h um einfach Kondition aufzubauen. Das Laufen findet aber mit Wanderschuhen und Rucksack statt.
Die anderen Tage gehen wir im schnellen Schritt, dafür aber anspruchsvolle Strecken. Heißt viele Steigungen und Gefälle und unwegsames Gelände.
So erklärt es sich auch dass wir im Gegensatz zum Vormonat mehr km in weniger Zeit in diesen Monat geschafft haben. Denke die Taktung die wir so jetzt haben behalten wir bei und versuchen nun das ganze auf mehr Laufzeit aufzubauen, das soll heißen das in Zukunft an den Wochenenden Spaziergänge mit einer Km Leistung von 12-25km angepeilt werden um auch an der Ausdauer noch was zu arbeiten, wobei ich da bei Tekila überhaupt keine Sorgen habe.

Mit Tekila haben wir auch die Maulkorb Sache gefestigt. Er läuft nun mittlerweile die ganze Strecke wenn wir spazieren gehen mit Maulkorb aber nur 1x die Woche zum üben und auch die Bahnfahrt täglich von Köln nach Hause ca.1Std. absolvieren wir nun jeden 3 Tag mit Maulkorb und er nimmt den Maulkorb so gar nicht mehr wahr.
Wie gesagt Maulkorb war wichtig, da wir von Bozen bis München mit der Bahn fahren müssen und dort Maulkorbpflicht ist und die Fahrt 4Std dauert ist es schön zu wissen das er mit Maulkorb entspannt ist.
Was ist noch passiert?
Nun ich haben meine Wanderschuhe nun nach 2 blasen gut eingelaufen und kann mit diesen Schuhen nun auch joggen ohne das mir die Füße weh tun. Desweiteren habe ich mir Trekkingstöcke zugelegt und übe nun das Laufen mit Stöcken in unwegsamen Gelände, was zu Anfang sicher etwas zur Belustigung der Mitbürger beigetragen hätte aber nun mittlerweile sehr gut klappt. Auch Tekila musste sich beim Laufen an der Leine erst einmal an die Stöcke gewöhnen aber das hatte er recht schnell raus.

So hatte Tekila auch diesen Monat seinen ersten Termin bei der Tierheilpraktikerin Fr. Jacqueline Karnitz (http://www.tierheilpraktiker-karnitz.de/) zwecks der Ernährung in der Vorbereitungsphase. Da Tekila seid seinem 1 Lebensjahr gebarft wird, ist es mir wichtig dass wir das Futter auf die entsprechende Situation abstimmen.
So wurde der Ernährungsplan der die Muskulatur im Aufbau unterstützt und für ihn leicht verträglich ist abgestimmt. Desweitern wurde ein Essensplan für die Tour und einige Zeit davor erstellt, der es mir ermöglicht auf Trockenbarf Umzustellen, da es nicht möglich ist für über 10 Tage ca. 12kg frisches Barffutter bereit zu stellen.

Da Fr.Jacqueline Karnitz mit Fr. Martina Karnitz die Hundephysiotherapeutin ist zusammen arbeitet, wurde auch in dieser Richtung schon vorgearbeitet.
Hier wurde geübt wie ich Tekila einen Muskelkater durch eine entsprechende Massage vorbeugen kann und in Zukunft wird Tekila im Abstand von 4 Wochen unter Beobachtung stehen was den Muskelaufbau und die Knochen angeht was besonders wichtig ist , wenn es mit dem Rucksack laufen los geht.

Auch an der Ausrüstung haben wir gearbeitet. Ich habe mir wie schon erwähnt Trekkingstöcke zugelegt und einen Treckingrucksack der Fa. Lowe Alpine Alpine Attack 35:45 gegönnt, der nächsten Monat den alten Rucksack ablöst und dann mit in die Laufphasen einfließen wird da zum Start dieser Rucksack mit ca. 10kg-13kg gepackt werden muss.

Auch für Tekila wurde die Ausrüstung bestellt. Aus guten Erfahrungen mit der Fa. Ruffware stand für mich von Anfang an fest, dass ich alle benötigen Artikel die für Tekila nötig sind bei der Fa. Ruffware ordern werde.
So wurde auch Tekila vermessen. Als erste waren die Pfoten dran, da wir Schuhe für steinige Streckenabschnitte benötigen wegen des spitzen Gesteins. Hier ist es wichtig, dass man die Vorderläufe und die Hinterläufe messen sollte, da es bei einigen Hunden unterschiedlich große Pfoten gibt zwischen vorne und hinten, so auch bei Tekila.
Hier mal der Link wie man die Pfoten eines Hundes richtig misst.
https://www.youtube.com/watch?v=i4RYDrw3FYY

Desweiteren wurde Teklia für den Rucksack vermessen der in dem Fall wie alles von Ruffware ein Premiumprodukt ist.
Heißt abnehmbare Packtaschen mit einem super Tragegestellt welches keine Scheuerstellen zulässt. Es wurden noch eine Flexleine und eine mobiler Fress und Wassernapf geordert.
Denke dass die Ruffware Artikel nächste Woche kommen. Werde dann im nächsten Monatsbericht ausführlich über die Artikel berichten und in wie weit wir die in unseren Alltag schon einfließen lassen haben.
So das war der Monat Februar und nun steht der Monat März vor der Tür. Hier heißt es dann für Tekila das Laufen in den Hundeschuhen zu lernen und das Tragen des Rucksackes. Auch werden wir an der Fitness arbeiten. Somit sollte auch der Monat März in 4 Wochen für eine weiter Berichterstattung viel Stoff bieten.

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01 Feb

Trainingsbericht Januar 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 1. Februar 2015 / 0 Comments
Der erste Monat des Warmlauf-Trainings ist um und die ersten Werte unseres Trainingsanfangs sind gemacht wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Wir steigen langsam ein und  die Anforderungen bis Juli sollten so sein, dass wir es gut über die Berge schaffen. Im Umkehrschluss heißt das, daß wir Monatlich eine leichte Kurve nach oben verzeichnen müssen.
Im Januar wurde noch ohne Stöcke und Rucksack gelaufen da wir trotzt einer Jahreskilometerleistung von 940 km im Jahr 2014 locker einsteigen wollen.
Gelaufen wird in Bersteigerschuhen der Fa. Stadler die im Januar ihre Arbeit aufgenommen haben.
Was ist noch passiert?
Da Hunde in Österreich und Italien in öffentlichen Verkehrsmitteln und bestimmten Kantonen Maulkorbpflicht haben galt es nun auch für Tekila die erste Übung anzugehen.
Über das Wandern lacht er das sind für ihn noch keine Herausforderungen. Das Tragen eines Maulkorbes jedoch schon.
Also galt es für Teklia die Aufgabe zu erfüllen ihn zu tragen und zu mögen.
Was soll ich sagen!!
Teklia ist ein Schüler, der, wenn man das Erlernte mit etwas Positivem koppelt es sehr gerne macht und es sehr schnell versteht was man von ihm möchte. Nun wie ist der Stand 🙂 ?
Nach 3 Tagen Training freut er sich wenn er den Maulkorb sieht setzt sich ab und lässt ihn sich gerne anziehen. Wir sind bei 30min tragen in der Bahn und beim Laufen.  Mein persönliches Ziel wird es sein das er 2-3 Stunden mit Maulkorb schaft. Wir werden den Maul auf der Tour benötigen wenn wir von Italien zurück nach Oberstdorf mit der Bahn fahren müssen. Hierbei handelt es sich um einen Nylon-Maulkorb aus mehreren Gründen:  Erstens lässt er sich gut verstauen, zweitens lässt er sich für den Hund leicht tragen und drittens lässt der Maulkorb trinken und das hecheln zu.
Somit nehmen wir so langsam Fahrt auf,  mehr von uns in 4 Wochen!