Tag 2 von der Kemptener Hütte zur Memmingerhütte

Da wir die 1 Nacht wenig Schlaf bekommen haben weil wir wegen den Hunden in ein Notquartier ziehen mussten welches sich im Kuhstalltrakt befand war der Fitness Stand mittelmäßig an dem Morgen .
Da es bis 6 Uhr in stark Geregnet hat entschlossen und es ab 7 Uhr weniger wurde, entschlossen wir uns bis 8 Uhr zu warten was auch die richtige Entscheidung war.
Keine 30 min später hörte der Regen auf und es kam die Sonne ab und zu durch die Wolken wie man auf den Fotos schön sehen kann.

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Im Hintergrund schön die Kemptener Hütte zu sehen

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Die Wegstrecke war für die Hunde von der Kemptener Hütte bis zur Grenze nach Österreich recht gut zu laufen und ohne große Probleme zu bewältigen.

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Grenzüberschreitung nach Österreich

Nach dem Grenzübergang wurde die Strecke schon anspruchsvoller, da Steige bis zu 50 cm hoch als Stufen in den Fels geschlagen waren und es seitlich doch zum Teil ordentlich Abwärts ging.

So gelangten wir über das Mädelsjoch 1973m hoch in das Höhenbachtal welches zum Teil sehr schroffes Gestein vorweiste und es über Serpentinen mit den Hunden zum Teil recht Steil abwärts ging.

Vorher genossen wir nochmal einen Blick ins Höhenbachtal durch welches wir Absteigen wollten um nach Holzgau zu kommen.

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Blick ins Höhenbachtal

 

 

 

Panoramabild 1a

Beim anschließenden Abstieg zahlte sich zum Ersten mal so richtig die Flexleine von Ruffwear aus da die Hunde so einen Toleranzberreich hatten bevor die Leine gerade bei den steilen Abstiegen auf Spannung ging, so konnten die Hunde das Gleichgewicht gut halten.

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Hier sieht man schon das schroffe Gestein über das wir Talabwerts laufen musten

Die Hunde hatten ihre eigene Spur zum Glück gab es die Möglichkeit über die etwas matschigen Wegesränder gut Talwärts zu laufen.
Hier pfiffen sich auch die Murmeltiere die Seele aus dem Leib da Hunde dort wohl nicht so oft gesichtet werden.

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Vorbei an der Rosskumpenalm ging es weiter Richtung Tal auf guten mit schroffem Gestein befestigten Wegen der zum Teil sogar aufgrund der Gegebenheiten Betoniert war.

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So erreichten wir gegen 11:30 Holzgau.

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Tekila der wieder mit 4,5kg Gepäck unterwegs war und Djego  machten einen fitten Eindruck. Trotz der Top Verfassung wollten wir den Bogen nicht überspannen und haben die 14km durchs Lechtal mit dem Pendelbusverkehr in Anspruch genommen.

Der Transport mit Hunden würde ich aber nicht weiter Empfehlen. Da beide mit Maulkorb ins Auto mussten was nicht schlimm war. Schlimm war das Tekila zwischen den Rucksäcken geparkt wurde und in der ersten Kurve von alle dem zu geschüttet wurde und eingeengt wurde. Das nächste mal würde ich ein Taxi rufen denn viel teurer kann das nicht sein.
Somit wurden wir gegen 12:30 an der Materialseilbahn der Memmingerhütte abgesetzt.
Auf guten Rat des Bedieners der Materialseilbahn haben wir unser komplettes Gepäck mit der Materialseilbahn zu Memmingerhütte bringen lassen.

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Blick vom noch recht flachen Anstieg auf die Materialseilbahn im Tal

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Auf der Hälfte des 3 Std. Aufstiegs war ich froh das Tekila nichts tragen brauchte, da es ein sehr anspruchsvoller und zum Teil sehr steiler Anstieg ist. Ca. 1 Std.  vor der Hütte begleitete uns ein leichter Regen mit einem doch recht frischen Wind.
Der Fitness Zustand von Tekila und Djego ist Top und gerade Tekila profitiert extrem von der langen Vorbereitungsphase.

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Der 1 Blick auf die Memminger Hütte

Panoramabild 3a

In der Hütte angekommen wurde auch hier wieder das Notquartier bezogen in dem Fall ein sehr kleiner Heizungskeller.
Nach einem zünftigen Abendessen wohl gemerkt jeder für sich da jeweils einer bei den Hunden bleiben musste, ging es um 20 Uhr in die Falle.

Somit hatten wir wieder 1350 Höhenmeter bergauf geschafft und 920 Höhenmeter bergab. Die gesamte Distanz waren 10,3km
Da der Heizungskeller so klein war ging Anni ins Bettenquartier und ich machte es mir auf einer Schaumstoffmatratze im Notlager bei den Hunden bequem.