Tagebuch Tour 2015

07 Apr

Trainingsbericht März 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Admin / 7. April 2015 / 0 Comments

So, nun ist auch der März um und der Zeitpunkt kommt langsam aber stetig immer näher.

Fangen wir erst mal mit der Berichterstattung zu unserem Training an.

Wie ihr seht haben wir die Strecke an km nochmal erhöht. Der Grund dafür ist ganz einfach.

  • Es bleibt jetzt abends immer länger hell, so dass man auch nach der Arbeit nochmal eine Runde 8-10km laufen kann.
  • Das Wetter wird besser. Sind wir im Januar noch im Schnee losgelaufen ist es diesen Monat dann in der Regel der Regen und eisige Temperaturen gewesen.

Im März haben wir aber angefangen von den richtigen Laufrunden Abstand zu nehmen, da wir von der Kondition her mit einem Schnitt von 1okm die Stunde gut da stehen denke ich.

Das heißt wir wandern längere Strecken mit Rucksack und Gewicht damit die Ausdauer noch etwas ausgedehnt wird.

Im Rucksack schleppe ich im Moment 4kg mit, was aber noch ausgebaut wird bis auf 10kg, denn das ist das Gewicht welches ich an Ausrüstung über die Berge tragen muss. Wie gut wir waren seht ihr ja anhand der der Statistik.CIMG4389

 

Da wir unsere Übungsläufe immer alleine laufen, habe ich noch eine App.Wandergruppe gegründet in der all meine Bekannten gelistet sind mit Hunden. So haben wir es eingerichtet, das wir an den Wochenenden zusätzlich noch mit der Gruppe was laufen können, damit Tekila auch mal was Spaß beim Laufen mit seinen Artgenossen hat.

Auch für Tekila hat sich diesen Monat wieder was getan.

In der 1 März Woche sind Tekilas Ausrüstungsgegenstände eingetroffen, die da wären:

– ein Ruffwaer Palisades Pack Wanderrucksack

– Ruffwaer Grip Trex Boots Laufschuhe

– Ruffwaer Bark’nBoot Liners Socken

– Ruffwaer Roemer Flexleine und zum guten Schluss ein mobiler Fressnapf der Ruffwaer Bivy Bowl.

Schon beim Auspacken des Kartons war Teklila mit am Start und musste alles genau unter die Lupe nehmen.

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Ich persönlich war schon beim Auspacken sehr happy dass ich auf einen namhaften Hersteller, welcher mit der beste Ausrüster in solchen Dingen ist, zurückgegriffen habe.

Schon beim Auspacken hat man ein gutes Gefühl beim Material und bei der Verarbeitung feststellen können und wir brannten förmlich drauf die Sachen auszuprobieren.

Wie bin ich vorgegangen?

Wie bei einem Menschen muss sich auch der Hund an die neuen Dinge gewöhnen das heißt, die Schuhe müssen langsam eingelaufen werden genauso wie er langsam an den Rucksack gewöhnt werden muss.

So wurden Tekila erst einmal die Schuhe im Haus angezogen beim rumlaufen und nach ein paar Tagen wurde diese in den Garten und auf kurzen Spaziergängen angezogen.

Mit den Schuhen läuft er nun 3 Wochen später 5-6km ohne Probleme und zum Glück liegt seine Wolfskralle so dass sie beim Laufen mit den Schuhen nicht stört, darauf sollte geachtet werden.

Die Schuhe passen super, er rollt sie schön über die Sohle ab und sie passen sehr gut und es war die richtige Entscheidung vorne und hinten die Pfoten zu messen, denn Hunde können unterschiedliche Größen habe, wichtig immer dran denken.

Da er ein Tragegestell noch aus seiner Rauf und Rankzeit kannte, war das mit dem Rucksack weniger das Problem des Eingewöhnens. Hier wurde vom ersten Tag an das Tragegestell und Rucksack angebracht. Erst einmal alles leer und nach 3 Tagen wurde der Rucksack mit 2 Kissen befüllt um ein Volumen hin zu bekommen damit er sich erst einmal an die Breite gewöhnt, was aber wie mit allem anderen auch super geklappt hat. Seid nun mehr 10 Tagen sind wir beide nun 2x die Woche mit Rucksack und Gewicht unterwegs.

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Bei Hunden sagt man das sie ca. 20% ihres Körpergewichtes tragen können das wären bei Tekila ca. 9kg. Das Empfand ich aber etwas viel und so habe ich ein Packgewicht von 4,5 kg festgelegt was er auch super trägt.

Seit dem er mit Rucksack unterwegs ist wird er auch Regelmäßig von einer Hundephysiotherapeutin (http://tierheilpraktiker-karnitz.de) überwacht um eventuelle Problem frühzeitig erkennen zu können, aber bis jetzt verläuft alles unauffällig.

Was haben wir noch gemacht:

Es wurde die Marschrute mit dem Auto festgelegt. Sollte es doch Ursprünglich mit dem Wagen bis nach Oberstdorf gehen wurde dieses aus folgendem Grunde schnell verworfen.

Die Rückfahrt die wir von Meran aus antreten werden, wird bedingt das wir mit den Hunden nicht in den Pendelbus der zwischen Meran und Oberstdorf verkehrt fahren dürfen, müssen wir mit der Bahn nach Bozen fahren und von dort weiter nach München. Dort müssten wir nochmal Umsteigen um dann mit dem Zug bis Oberstdorf zu fahren und das nur um ans Auto zu kommen.

Die ganze Tour würde 11:50Std dauern und das ist mir zu lange und für die Hunde sicher auch kein Spaß. Also was tun?

Eigentlich ganz einfach.

Die Anfahrt erfolgt nur bis München mit dem Wagen. Dort wird er Abgestellt und es geht mit der Bahn in 2:30Std nach Oberstdorf ohne Umzusteigen. Dort beziehen wir Quartier in einer Pension und am nächsten Morgen kann es losgehen.

Zurück geht es dann wie folgt.

Abfahrt mit dem Regio in Meran nach Bozen. Dort umsteigen in den EC bis München. Gesamtfahrzeit 5:10Std Beide Fahrzeiten sind für die Hunde Vertretbar und in Bozen haben wir noch eine ½ Std Aufenthalt zum Gassi gehen also die bessere Wahl für den Rückzug.

Soweit erst einmal wieder das neuste für den Monat März, aber auch im April gibt es viel neues zu Berichten zum Thema Ernährung und Ausbau der Kondition von Hund und Herrchen. Ihr dürft also gespannt sein, wie unsere Vorbereitungen weiter laufen und wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden.

28 Feb

Trainingsbericht Februar 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 28. Februar 2015 / 0 Comments

Wieder ist ein Monat um und auch in den letzten 4 Wochen waren wir wieder fleißig trotz des zum Teil echt schlechtem Wetters, wobei es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur falsche Kleidung. Nun was ist passiert in den letzten 4 Wochen?
Wir haben unser Training weiter vertieft, wobei ich persönlich feststellen muss das man die Zeit intensiv einplanen muss als berufstätiger noch Zeit zu finden ausgiebig zu laufen.
Wie sind wir vorgegangen:
Wir laufen  fast jeden Tag ob Regen oder Schnee. Wir haben die Geschwindigkeit angehoben und laufen nun jeden 2. Tag eine Strecke im Schnitt zwischen 3 und 6km mit einer Druchschnittsgeschwindigkeit von 5-5,5km/h um einfach Kondition aufzubauen. Das Laufen findet aber mit Wanderschuhen und Rucksack statt.
Die anderen Tage gehen wir im schnellen Schritt, dafür aber anspruchsvolle Strecken. Heißt viele Steigungen und Gefälle und unwegsames Gelände.
So erklärt es sich auch dass wir im Gegensatz zum Vormonat mehr km in weniger Zeit in diesen Monat geschafft haben. Denke die Taktung die wir so jetzt haben behalten wir bei und versuchen nun das ganze auf mehr Laufzeit aufzubauen, das soll heißen das in Zukunft an den Wochenenden Spaziergänge mit einer Km Leistung von 12-25km angepeilt werden um auch an der Ausdauer noch was zu arbeiten, wobei ich da bei Tekila überhaupt keine Sorgen habe.

Mit Tekila haben wir auch die Maulkorb Sache gefestigt. Er läuft nun mittlerweile die ganze Strecke wenn wir spazieren gehen mit Maulkorb aber nur 1x die Woche zum üben und auch die Bahnfahrt täglich von Köln nach Hause ca.1Std. absolvieren wir nun jeden 3 Tag mit Maulkorb und er nimmt den Maulkorb so gar nicht mehr wahr.
Wie gesagt Maulkorb war wichtig, da wir von Bozen bis München mit der Bahn fahren müssen und dort Maulkorbpflicht ist und die Fahrt 4Std dauert ist es schön zu wissen das er mit Maulkorb entspannt ist.
Was ist noch passiert?
Nun ich haben meine Wanderschuhe nun nach 2 blasen gut eingelaufen und kann mit diesen Schuhen nun auch joggen ohne das mir die Füße weh tun. Desweiteren habe ich mir Trekkingstöcke zugelegt und übe nun das Laufen mit Stöcken in unwegsamen Gelände, was zu Anfang sicher etwas zur Belustigung der Mitbürger beigetragen hätte aber nun mittlerweile sehr gut klappt. Auch Tekila musste sich beim Laufen an der Leine erst einmal an die Stöcke gewöhnen aber das hatte er recht schnell raus.

So hatte Tekila auch diesen Monat seinen ersten Termin bei der Tierheilpraktikerin Fr. Jacqueline Karnitz (http://www.tierheilpraktiker-karnitz.de/) zwecks der Ernährung in der Vorbereitungsphase. Da Tekila seid seinem 1 Lebensjahr gebarft wird, ist es mir wichtig dass wir das Futter auf die entsprechende Situation abstimmen.
So wurde der Ernährungsplan der die Muskulatur im Aufbau unterstützt und für ihn leicht verträglich ist abgestimmt. Desweitern wurde ein Essensplan für die Tour und einige Zeit davor erstellt, der es mir ermöglicht auf Trockenbarf Umzustellen, da es nicht möglich ist für über 10 Tage ca. 12kg frisches Barffutter bereit zu stellen.

Da Fr.Jacqueline Karnitz mit Fr. Martina Karnitz die Hundephysiotherapeutin ist zusammen arbeitet, wurde auch in dieser Richtung schon vorgearbeitet.
Hier wurde geübt wie ich Tekila einen Muskelkater durch eine entsprechende Massage vorbeugen kann und in Zukunft wird Tekila im Abstand von 4 Wochen unter Beobachtung stehen was den Muskelaufbau und die Knochen angeht was besonders wichtig ist , wenn es mit dem Rucksack laufen los geht.

Auch an der Ausrüstung haben wir gearbeitet. Ich habe mir wie schon erwähnt Trekkingstöcke zugelegt und einen Treckingrucksack der Fa. Lowe Alpine Alpine Attack 35:45 gegönnt, der nächsten Monat den alten Rucksack ablöst und dann mit in die Laufphasen einfließen wird da zum Start dieser Rucksack mit ca. 10kg-13kg gepackt werden muss.

Auch für Tekila wurde die Ausrüstung bestellt. Aus guten Erfahrungen mit der Fa. Ruffware stand für mich von Anfang an fest, dass ich alle benötigen Artikel die für Tekila nötig sind bei der Fa. Ruffware ordern werde.
So wurde auch Tekila vermessen. Als erste waren die Pfoten dran, da wir Schuhe für steinige Streckenabschnitte benötigen wegen des spitzen Gesteins. Hier ist es wichtig, dass man die Vorderläufe und die Hinterläufe messen sollte, da es bei einigen Hunden unterschiedlich große Pfoten gibt zwischen vorne und hinten, so auch bei Tekila.
Hier mal der Link wie man die Pfoten eines Hundes richtig misst.
https://www.youtube.com/watch?v=i4RYDrw3FYY

Desweiteren wurde Teklia für den Rucksack vermessen der in dem Fall wie alles von Ruffware ein Premiumprodukt ist.
Heißt abnehmbare Packtaschen mit einem super Tragegestellt welches keine Scheuerstellen zulässt. Es wurden noch eine Flexleine und eine mobiler Fress und Wassernapf geordert.
Denke dass die Ruffware Artikel nächste Woche kommen. Werde dann im nächsten Monatsbericht ausführlich über die Artikel berichten und in wie weit wir die in unseren Alltag schon einfließen lassen haben.
So das war der Monat Februar und nun steht der Monat März vor der Tür. Hier heißt es dann für Tekila das Laufen in den Hundeschuhen zu lernen und das Tragen des Rucksackes. Auch werden wir an der Fitness arbeiten. Somit sollte auch der Monat März in 4 Wochen für eine weiter Berichterstattung viel Stoff bieten.

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01 Feb

Trainingsbericht Januar 2015

In Tagebuch-2015,Vorbereitung by Stefan / 1. Februar 2015 / 0 Comments
Der erste Monat des Warmlauf-Trainings ist um und die ersten Werte unseres Trainingsanfangs sind gemacht wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Wir steigen langsam ein und  die Anforderungen bis Juli sollten so sein, dass wir es gut über die Berge schaffen. Im Umkehrschluss heißt das, daß wir Monatlich eine leichte Kurve nach oben verzeichnen müssen.
Im Januar wurde noch ohne Stöcke und Rucksack gelaufen da wir trotzt einer Jahreskilometerleistung von 940 km im Jahr 2014 locker einsteigen wollen.
Gelaufen wird in Bersteigerschuhen der Fa. Stadler die im Januar ihre Arbeit aufgenommen haben.
Was ist noch passiert?
Da Hunde in Österreich und Italien in öffentlichen Verkehrsmitteln und bestimmten Kantonen Maulkorbpflicht haben galt es nun auch für Tekila die erste Übung anzugehen.
Über das Wandern lacht er das sind für ihn noch keine Herausforderungen. Das Tragen eines Maulkorbes jedoch schon.
Also galt es für Teklia die Aufgabe zu erfüllen ihn zu tragen und zu mögen.
Was soll ich sagen!!
Teklia ist ein Schüler, der, wenn man das Erlernte mit etwas Positivem koppelt es sehr gerne macht und es sehr schnell versteht was man von ihm möchte. Nun wie ist der Stand 🙂 ?
Nach 3 Tagen Training freut er sich wenn er den Maulkorb sieht setzt sich ab und lässt ihn sich gerne anziehen. Wir sind bei 30min tragen in der Bahn und beim Laufen.  Mein persönliches Ziel wird es sein das er 2-3 Stunden mit Maulkorb schaft. Wir werden den Maul auf der Tour benötigen wenn wir von Italien zurück nach Oberstdorf mit der Bahn fahren müssen. Hierbei handelt es sich um einen Nylon-Maulkorb aus mehreren Gründen:  Erstens lässt er sich gut verstauen, zweitens lässt er sich für den Hund leicht tragen und drittens lässt der Maulkorb trinken und das hecheln zu.
Somit nehmen wir so langsam Fahrt auf,  mehr von uns in 4 Wochen!
21 Jan

Die Webseite ist geboren

In Allgemein by Stefan / 21. Januar 2015 / 0 Comments

Die neue Webseite ist geboren. Hier stehen alle Infos und während des Projektes die täglichen Berichte!

18 Jan

Das Projekt „Alpenüberquerung“ ist geboren.

In Allgemein,Vorbereitung by Stefan / 18. Januar 2015 / 1 Comment

Wilkommen!

Auf dieser Seite werde ich Euch demnächst von meiner Wanderung berichten. Mein Vorhaben ist, mit meinem Hund Tekila in 10 Tagen die Alpen zu überqueren, und zwar von Oberstdorf nach Bozen. Ich möchte Euch durch diesen Blog daran teilhaben lassen.